Sprich fügt Text ein, indem es Cmd+V simuliert. Dafür braucht es zwei Dinge: die Freigabe für die Bedienungshilfen und ein Textfeld, das gerade den Fokus hat. Fehlt eins von beidem, ist der Text trotzdem nicht verloren.
Kein fokussiertes Textfeld
Klickst du zwischen Aufnahme und Einfügen woandershin, weiß macOS nicht mehr, wohin der Text soll. Was Sprich in diesem Fall tut, entscheidest du selbst.
In Sprich unter „Einstellungen“ → „Tastatur“ → „Ohne fokussiertes Textfeld“ stehen zwei Verhalten zur Wahl:
- „Aktiviert die zuletzt fokussierte App und fügt dort ein“: Sprich holt die App zurück nach vorn und fügt dort ein.
- „Zeigt den Text als Overlay mit Kopier-Button“: der Text bleibt stehen, bis du ihn selbst kopierst.
Apps, die das Einfügen blockieren
Manche Fenster nehmen simulierte Tastendrücke grundsätzlich nicht an. Das ist Absicht der jeweiligen App und lässt sich von außen nicht umgehen.
- Passwortfelder und Passwortmanager blockieren simulierte Eingaben, um Mitlesen zu verhindern.
- Manche Terminals und Editoren im Vollbild- oder Vi-Modus verarbeiten Cmd+V anders oder gar nicht.
- Remote-Desktop-Fenster (Citrix, RDP, VNC, virtuelle Maschinen) geben den Tastendruck an das entfernte System weiter, nicht an das Textfeld darin.
Wenn gar nichts passiert
Reagiert schon der Kurzbefehl nicht und es erscheint kein Transkript, ist es nicht das Einfügen, sondern die Freigabe für die Bedienungshilfen. Der Artikel dazu beschreibt den Fall, in dem der Haken gesetzt ist und trotzdem nichts geht.